Langlebigkeitsforschung braucht Pioniere
Fliegen galt vielen als unmöglich. 1903 hob ein primitives Fluggerät für wenige Meter ab, elf Jahre später startete der erste planmäßige Passagierflug und nur 66 Jahre später landete der Mensch auf dem Mond.
Unsichtbare Keime als Ursache von Krankheiten wurden lange als Hirngespinst abgetan. Pioniere wie Semmelweis, Pasteur und Koch wurden bekämpf, bis bewiesen war, dass Hygiene und Keimkontrolle unzählige Leben retten.
Alfred Wegeners Idee, dass sich Kontinente bewegen, wurde jahrzehntelang belächelt und abgelehnt. Später bestätigte die Plattentektonik, dass er richtig lag.
Bryan Johnson macht mit seinem radikal datenbasierten Selbstversuch auch die hyperbare Sauerstofftherapie für die M sichtbar. Sein wichtiger Beitrag liegt darin, neue Ansätze öffentlich zu testen und Forschung anzustoßen, auch wenn ihre lebensverlängernde Wirkung noch nicht abschließend bewiesen ist.

Messbarer Erfolg
Bryan Johnson zählt die hyperbare Oxygenierung zu den wertvollsten Anwendungen, die er je gemacht hat. Sein Fazit nach 60 Sitzungen, gemessen an seinen Biomarkern:
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Die systemische Entzündung im Körper sank unter die Nachweisgrenze.
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300% mehr VEGF, also die Bildung neuer Blutgefäße
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Telomerase-Aktivität auf dem Niveau eines Zwölfjährigen.
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Deutliche Verbesserungen im Darmmikrobiom, sogar ohne Ernährungsumstellung.
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28,6% weniger von einem Demenz-Marker (pTau217).
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Bessere Sauerstoffversorgung der Muskeln.
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Sichtbar bessere Hautqualität, nach eigener Aussage die stärkste Verbesserung, die er je gesehen hat.
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blueprint.bryanjohnson.com/blogs/news/i-tried-hbot-here-s-what-it-did-to-my-brain?srsltid=AfmBOoofmG-C2-AmFXZ7gI3zxjEFHkeH1SyRkYo28kn4YxQF29LFn_J9
